{"id":1218,"date":"2015-08-11T20:10:09","date_gmt":"2015-08-11T18:10:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tash-horseexperience.click\/wordpress\/?page_id=1218"},"modified":"2017-09-06T11:15:21","modified_gmt":"2017-09-06T09:15:21","slug":"unsere-geschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.tash-horseexperience.click\/wordpress\/unsere-geschichte\/","title":{"rendered":"Unsere Geschichte"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">J\u00e4nner<\/span>\u00a02008<\/p>\n<p>Ich sitze am Computer und bekomme einen Anruf einer Freundin. Ich solle ein Inserat ansehen, dieses Pferd w\u00fcrde genau zu mir passen&#8230;Gesagt &#8211; getan: Sofort das Inserat angesehen und die Nummer der Besitzerin gew\u00e4hlt. Schon am Wochenende sollte es so weit sein &#8211; Probereiten war angesagt!<\/p>\n<p>Bei dem eher unscheinbaren Verkaufsstall angekommen, empf\u00e4ngt uns die Verk\u00e4uferin und f\u00fchrt uns in den Stall&#8230; dunkel und niedrig&#8230; bei einer kleinen Box angekommen, steht da ein (f\u00fcr die gewohnten Verh\u00e4ltnisse) kleiner schwarzer Wallach. Bis zu diesem Zeitpunkt war mir nicht klar was ein Stockma\u00df von 1,25 wirklich bedeutet&#8230; Ich war Warmbl\u00fcter gewohnt und hatte ein andalusier-\u00e4hnliches Etwas erwartet&#8230; Nein, es war ein kleiner, schmaler Pony, welcher nebenbeigesagt nicht viel mit den Verkaufsfotos zu tun hatte. Der M\u00e4hnenkamm umgefallen, unter dem nicht vorhandenen Winterfell schienen die Rippen durch&#8230; Die Erkl\u00e4rung dazu: Er wurde erst vor 6 Monaten kastriert, geht seit Wochen (Weihnachtsmarkt usw.) im Kinderkarussell und wird nebenbei noch weiter ausgebildet.<\/p>\n<p>Gut, putzen und aufsatteln: L\u00e4sst er sich alles gut gefallen, es folgt ein kleiner Ausritt zum nahegelegenen Reitplatz. Dort wird getrabt und das Pferdchen noch vorgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Wieder zur\u00fcck im Verkaufsstall bringen wir den Kleinen in ein Roundpen zu weiteren Ponys. Es darf gespielt und ausgespannt werden. Nach einer weiteren Stunde der Pony-Beobachtung gehts mit gemischten Gef\u00fchlen ab nach Hause&#8230; (ohne Pony)<\/p>\n<p>Gr\u00fcbel, gr\u00fcbel und studier&#8230;. Die Gedanken &#8222;er ist schon sehr klein&#8220; und &#8222;will ich wirklich ein zweites Pferd&#8220; (ich hatte damals noch meinen 20 J\u00e4hrigen Warmblutwallach, welcher aber seit Jahren nicht mehr reitbar war).<\/p>\n<p>Jedem Zweifel zum Trotz wurde Shadow am 19. J\u00e4nner 2008 abgeholt und zu uns in den Stall gebracht.<\/p>\n<p>Damals ca. 6 Jahre alt, ziemlich ausgemergelt, &#8222;frisch kastriert&#8220; und selbstbewusst.<\/p>\n<p>Hier noch\u00a0zwei Fotos von damals&#8230; einer der ersten Tage auf unserem Hof.<\/p>\n<p class=\"separator\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone\" title=\"Pferdegeschichte, Ponygeschichte\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/3.bp.blogspot.com\/-J0mwmwyywsM\/TxamkSUOMiI\/AAAAAAAAAA8\/z8WRYDmh3TE\/s320\/DSCI0179.JPG?resize=320%2C240&#038;ssl=1\" alt=\"Pferdeblog\" width=\"320\" height=\"240\" border=\"0\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/p>\n<p class=\"separator\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone\" title=\"Unsere Geschichte, Pferdeblog\" src=\"https:\/\/i2.wp.com\/4.bp.blogspot.com\/-tC7VBLqrKhc\/TxamriLBgHI\/AAAAAAAAABE\/NfedJdBKyLE\/s320\/DSCI0180.JPG?resize=320%2C240&#038;ssl=1\" alt=\"Pferdegeschichte\" width=\"320\" height=\"240\" border=\"0\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/p>\n<p>&#8230; und vergleichsweise dazu ein Verkaufsbild:<\/p>\n<p class=\"separator\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone\" title=\"Pferdeblog, Clickertraining\" src=\"https:\/\/i2.wp.com\/1.bp.blogspot.com\/-wUXt7RG1_hk\/Txam_yd2YdI\/AAAAAAAAABM\/BgKQpj6xkzk\/s320\/DSC00113.JPG?resize=320%2C240&#038;ssl=1\" alt=\"Ponygeschichte\" width=\"320\" height=\"240\" border=\"0\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/p>\n<p>Hier werde ich nach und nach Erg\u00e4nzungen einf\u00fcgen&#8230; vier Jahre bed\u00fcrfen einiger Mitteilungen \ud83d\ude42<\/p>\n<p><strong>Der Anfang: (eingestellt, am 18.01.2012)<\/strong><\/p>\n<p>zugegeben ziemlich blau\u00e4ugig, stellte ich mir den Umgang mit dem &#8222;neuen Pferd&#8220; sehr einfach vor&#8230;. damals an ein Pferd gew\u00f6hnt, welches mich seit meiner Kindheit begleitete, erwartete ich ein harmonisches Zusammenspiel zwischen Shadow und mir. Klar, dass es anders kommen sollte.<\/p>\n<p>Der kleine hatte mich weder gern, noch wollte er in irgend einer Weise mit mir zusammenarbeiten.<\/p>\n<p>Im Gegenteil, Hufe auskratzen &#8211; Fehlanzeige! Stattdessen gab es regelm\u00e4\u00dfige Tritte gegen meine Beine.<\/p>\n<p>Kuscheln &#8211; von wegen! Wozu auch, er kannte mich doch garnicht.<\/p>\n<p>Satteln und z\u00e4umen hingegen funktionierte relativ reibungslos. Am Reitplatz angekommen, galoppierte er regelm\u00e4\u00dfig (mit mir am R\u00fccken!) auf andere Pferde zu &#8211; mit gefletschten Z\u00e4hnen. Sowas hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nie erlebt. Dementsprechend geschockt und demotiviert war das Reiten f\u00fcr die n\u00e4chste Zeit ad acta gelegt.<\/p>\n<p>Irgendwie wollte im Jahr 2008 so garnichts funktionieren. Angefangen mit Shadows Eingliederung in die Herde: Er zeigte extremes Hengstverhalten.<\/p>\n<p>An dieser Stelle muss ich euch vom ersten Tag in der Herde erz\u00e4hlen. Das war doch ein sehr einschneidendes und beeindruckendes Erlebnis.<\/p>\n<p>Normalerweise gingen wir bei der Eingliederung eines neuen Pferdes so vor, dass zuerst das neue Pferd, dann rangniedrige Tiere und erst zum Schluss die Ranghohen (zu denen auch mein damals noch lebender Warmblutwallach geh\u00f6rte) auf die Weide gebracht wurden.<\/p>\n<p>Bei Shadows Eingliederung lief das alles etwas anders&#8230; Die Herde war bereits auf der Weide und wir beschlossen, es zu versuchen, ihn einfach dazu zu stellen. Vielleicht nicht die beste Idee, wie sich herausstellte, aber so war es eben. Die Herde st\u00fcrmte los, alle auf Shadow zu. Erst dachte ich &#8222;die werden ihn zerst\u00fcckeln&#8220;, doch es sollte ganz anders kommen. Herr Pony suchte sich den gr\u00f6\u00dften Wallach raus, quetschte sich ganz nah an dessen Seite und lief quasi wie ein &#8222;Schatten&#8220; mit ihm mit. Wie schlau war der eigentlich??! So konnten ihm die anderen Pferde wie auch beschatteter Wallach kein Haar kr\u00fcmmen, da sie sonst doch auch den Bekannten angegriffen h\u00e4tten. Nach einiger Zeit kehrte etwas Ruhe ein und Shadow l\u00f6ste sich wieder von dem anderen Pferd.<\/p>\n<p>Dann kam mein alter Wallach Filius ins Spiel\u00a0(Auf Filius hatte ich fr\u00fcher eine Reitbeteiligung. Ich fing mit 9 Jahren an, ihn zu reiten, sp\u00e4ter wurde er mir geschenkt, mit 16 Jahren bekam er eine\u00a0Schalenerkrankung und genoss seither seine Pension).\u00a0Mit angelegten Ohren und gefletschten Z\u00e4hnen verfolgte er Shadow und trieb ihn \u00fcber die Weide. Shadow aber war nat\u00fcrlich viel wendiger und schneller als Filius und brachte ihn mit einer flinken Wendung zum st\u00fcrzen. Filius lag kurz im Schlamm und wusste nicht recht, wie ihm geschah, da drehte Herr Pony um, nutzte die Gunst der Stunde, stellte sich\u00a0\u00fcber Filius, welcher mittlerweile am Bauch lag und biss ihm in den R\u00fccken.<\/p>\n<p>Ich wusste in dem Moment nicht, was ich von dem Schauspiel halten sollte. Geschieht Filius recht? Pony lass Fili in Ruhe? Auf alle F\u00e4lle ein schr\u00e4ges Bild. Diese Situation bewirkte jedenfalls, dass Filius nie wieder versuchte, Shadow anzugreifen. Oder doch.. Die beiden hatten etwa\u00a0ein oder zwei\u00a0Wochen sp\u00e4ter noch eine einzige Auseinandersetzung. Dabei k\u00e4mpften sie steigend mit einander. Filius wurde am Maul getroffen. Resultat: ein abgebrochener Zahn, welcher noch im Zahnfleisch hing und herausoperiert werden musste.<\/p>\n<p>An einem Abend im Februar also wurde Filius in seiner Box etwas sediert. Ich assistierte beim Zahnziehen. F\u00fcr die Tier\u00e4rztin war das reine Knochenarbeit, nach einer halben Stunde aber war der Zahn gezogen und ich hatte ein Andenken. Filius sollte nun zwei Tage in der Box verbringen und kein Heu fressen. Nicht zur Herde zu k\u00f6nnen war f\u00fcr ihn das Schlimmste, aber es musste nunmal sein. Er wurde also zwei Tage mit Mash verw\u00f6hnt und durfte dann wieder auf die Weide.<\/p>\n<p>Alles schien wieder in Ordnung zu sein. Shadow stand zwar alleine im unteren Bereich der Weide, aber das war in den ersten Wochen der Zusammenf\u00fchrung nicht ungew\u00f6hnlich. Am Abend kamen die Pferde von der Weide in die Boxen, ich versorgte meine Beiden. Filius war irgendwie komisch, er wollte nicht so recht fressen. Das war aber doch auch kein Wunder? Der Zahn wird ihm noch weh tun, dachte ich und fuhr nach Hause.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen riefen mich die Stallbesitzer an. Filius lag in der Box und kolikte. Ich entschuldigte mich in der Arbeit, rief sofort die Tier\u00e4rztin und fuhr in den Stall. Da lag er, fast auf den R\u00fccken gedreht, st\u00f6hnend, und sah mich an. Ich bat ihn nicht, aufzustehen. Nach etwa zehn Minuten war auch die \u00c4rztin da. Meine Gedanken: &#8222;Gut, ein paar Spritzen, ein paar Stunden rumf\u00fchren und er ist wieder ok.&#8220; Leider nein. Nach der Untersuchung teilte mir die \u00c4rztin mit, dass wohl schon der D\u00fcnndarm funktionslos sei. Es w\u00e4re keine Kolik sondern ein Darmverschluss. Man k\u00f6nne nichts mehr tun. Nat\u00fcrlich nicht ganz bei Sinnen, bat ich darum, ihm noch Aufbauspritzen zu geben, holte Filius aus dem Stall und brachte ihn zum Reitplatz, um ein wenig mit ihm zu gehen. W\u00e4hrend dessen kam mein Freund an. Filius sah ihn und begann laut zu wiehern. Er freut sich immer \u00fcber Besuche von Mike, welcher ihn stets mit Karotten verw\u00f6hnte und ausgiebig striegelte.<\/p>\n<p>So gingen wir also zu dritt ein paar Runden am Reitplatz, Fili versuchte nicht ein Mal von unserer Seite zu weichen, oder sich hin zu legen. Dann sollte es so weit sein. Wir holten &#8222;seine&#8220; Stute, machten den Strick von seinem Halfter los. Der alte Herr lie\u00df sich fallen und lag da wie ein Hase.<\/p>\n<p>Mike und ich verabschiedeten uns und die \u00c4rztin waltete ihres Amtes.<\/p>\n<p>Mein Gl\u00fcck mit zwei Pferden w\u00e4hrte also nicht lange. Filius begleitete mich seit meiner Kindheit. Im jungen Alter von 21 Jahren sollte er mich verlassen. Ich werde ihn nie vergessen, er war 14 Jahre lang an meiner Seite und immer ein echter Freund.<\/p>\n<p class=\"separator\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone\" title=\"Ehemalige Pferde, Clickertraining\" src=\"https:\/\/i1.wp.com\/4.bp.blogspot.com\/-BQl8DwndHAc\/TyUAtNsc2YI\/AAAAAAAAAD4\/ww9UkaiDhd0\/s320\/DSCI0035.JPG?resize=320%2C240&#038;ssl=1\" alt=\"Miss you!\" width=\"320\" height=\"240\" border=\"0\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/p>\n<p class=\"separator\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone\" title=\"Pferdegeschichte, Ponygeschichte\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/2.bp.blogspot.com\/-wxAGAfV_bxM\/TyUAyuiBemI\/AAAAAAAAAEA\/iVOja2HWiMw\/s320\/DSCI0052.JPG?resize=320%2C240&#038;ssl=1\" alt=\"Filius, mein erstes Pferd\" width=\"320\" height=\"240\" border=\"0\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/p>\n<p>Shadows Situation in der Herde jedoch sollte sich nicht bessern. Auch nach Wochen biss er weiterhin die Wallache blutig (teilweise war der ganze Hals aufgebissen). Mittlerweile versammelte er\u00a0s\u00e4mtliche Stuten um sich und\u00a0verbannte die Wallache in die hinterste Ecke der Weide.<\/p>\n<p>Das ging so weit, dass alle anderen Einsteller beschlossen, Shadow sollte nicht l\u00e4nger in der Herde stehen. Auch deshalb, weil die Tr\u00e4nke im oberen Bereich der Weide stand und die Wallache keine Chance hatten, diese zu erreichen.<\/p>\n<p>Herr Pony\u00a0wurde also vorerst mit jeweils einer Stute gemeinsam auf ein Paddock gelassen. Auch das w\u00e4hrte nicht lange, die Stuten waren dauerrossig, was an deren Reserven zehrte. Dann als vorerst letzte M\u00f6glichkeit, bekam Shadow eine eigene Koppel auf der er ohne Pferdekontakt, alleine seine Tage verbrachte.<\/p>\n<p>Das sollte zwar keine Dauerl\u00f6sung sein, zu diesem Zeitpunkt stand aber keine bessere Idee parat.<\/p>\n<p>Ich hingegen, fing so langsam an, Gefallen an der NHT-Arbeit zu finden. Da das Reiten ja, wie bereits erw\u00e4hnt, vorerst hinf\u00e4llig war. \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Eine Bekannte zeigte mir das &#8222;Join Up&#8220; und ein paar Aufmerksamkeits-\u00dcbungen wie die Hinterhandwendung und \u00c4hnliches.<\/p>\n<p>Zwischenzeitlich habe ich aber sogar kurzfristig aufgegeben und suchte einen neuen Besitzer f\u00fcr mein Pony. Ich traute mir den Umgang mit ihm einfach nicht zu, wollte mich auch nicht l\u00e4nger mit dem &#8222;Biest&#8220; qu\u00e4len.<\/p>\n<p>Dazu sei gesagt, dass der Umgang mit ihm immer schwieriger wurde und keine Besserung in Sicht war.<\/p>\n<p>Es war unm\u00f6glich, gemeinsam mit anderen auszureiten oder ihn auch nur neben einem anderen Pferd anzubinden. Dass seine &#8222;Ausraster&#8220; damit zusammenhingen, dass er ein Klopphengst ist, wusste damals ja keiner. \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Interessierte auch niemanden. Es hie\u00df immer nur &#8222;verkauf den Gaul, der bringt dich um&#8220;, &#8222;der ist b\u00f6sartig&#8220;, &#8222;das Biest muss mal ordentlich verdroschen werden&#8220;,&#8230;. jeder wusste seine Meinung dazu zu sagen, aber dem Pony eine Chance geben&#8230; darauf w\u00e4re niemand gekommen.<\/p>\n<p>Soviel dazu. Langsam verstand ich auch, dass Shadow mich nur dann m\u00f6gen kann, wenn er mich kennen lernt. Pferde sind nunmal kein Spielzeug. Auch konnte ich nicht die gleiche Kooperation von ihm verlangen, wie sie mir ein Pferd entgegenbringt, das mich seit Jahren kennt.<\/p>\n<p>Es wurde Sommer, Shadow stand immer noch alleine auf seiner Koppel und drehte seine Runden.<\/p>\n<p>Ruhiges Stehenbleiben und Grasen war ihm fremd, war dauernd gestresst und in Bewegung.<\/p>\n<p>Also setzte ich mich jeden Tag ein paar Stunden zu ihm, damit er nicht ganz alleine ist. Nat\u00fcrlich kann ich keinen Pferdefreund ersetzen, aber besser als garnichts.<\/p>\n<p>Schon nach ein paar Tagen, fand Shadow Gefallen an meiner Gesellschaft. War er alleine, drehte er weiterhin seine Runden. Sobald aber ich auftauchte und mich zu ihm ins Gras setzte wurde er ruhig, kam ganz dicht neben mich und begann zu grasen. EIN ERSTER ERFOLG! \ud83d\ude00<\/p>\n<p><strong>Und weiter gehts: (eingestellt, am 19.01.2012)<\/strong><\/p>\n<p>Es wurden nicht nur Erfolge gefeiert, erwartet also bitte nicht, dass wir ab jetzt gl\u00fccklich und zufrieden den gemeinsamen Weg gingen. \ud83d\ude09 Da w\u00e4re ja neben der, sich sehr schwierig gestaltenden Zusammenarbeit, auch noch seine Krankheitsgeschichte zu erw\u00e4hnen&#8230;<\/p>\n<p>Dazu ein kurzer Einwurf: Auch wenn ihr euch den Kaufpreis und die Einstellgeb\u00fchr eures Pferdes leisten k\u00f6nnt, vergesst nie die Tierarztkosten&#8230; In\u00a0unserem Fall ginge sich da jetzt schon ein schicker Kleinwagen aus :o)<\/p>\n<p>Gut, weiter im Programm: Habt ihr schon mal von Haarlingen geh\u00f6rt? Ich wusste nicht, dass es diese Viecher \u00fcberhaupt gibt! Shadow hatte ihnen Asyl gew\u00e4hrt, also hie\u00df es im Sommer 2008: WASCH DEIN PFERD! Und zwar mit einem wirklich \u00fcbel riechenden Zeugs, nicht ein mal&#8230; nicht zwei mal, nein bitte drei mal. Pony waschen&#8230; ja&#8230; gut. Mach mal&#8230; \ud83d\ude09 Das sah dann so aus, dass wir zu dritt um Shadow standen. Die Zusammenarbeit zwischen uns Menschen hat wirklich gut funktioniert, Hut ab.<\/p>\n<p>Mit einem Wasserschlauch bewaffnet, fing ich an, das Pony ganz langsam und sachte, hinten an den Hufen beginnend, an das kalte Wasser zu gew\u00f6hnen. Shadow aber fand das garnicht prickelnd und fing an zu steigen und um sich zu schlagen. War ja klar&#8230; Da half weder eine Longe, welche seinen Bewegungsraum etwas einschr\u00e4nken sollte, noch meine lieben Worte. Er wollte nicht glauben, dass das eben sein muss. Erkl\u00e4r deinem Pferd, dass es Haarlinge hat und die da nicht hin geh\u00f6ren.<\/p>\n<p>Dann eben mit K\u00fcbel und Warmwasser. Auch das dauerte seine Zeit, das Haarling-Elixier war nach zwei Stunden aber am gesamten Pferd verteilt und damit die erste Einseif-Runde erledigt.<\/p>\n<p>Die anderen Tage erspar ich euch, diese waren auch nicht einfacher. \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Im selben Jahr konnte Shadow noch einen Fesseltritt mit 14 Tagen Boxenruhe und Druckverband, einen Wurmbefall, unerkl\u00e4rlichen Haarausfall (M\u00e4hne)\u00a0und eine vermutete aber nie best\u00e4tigte Magenschleimhautentz\u00fcndung auf seinem Krankheitskonto verzeichnen.<\/p>\n<p>Im Herbst 2008 habe ich meinen ganzen Mut zusammengenommen und es mit dem Reiten wieder versucht. Allerdings nur in Abwesenheit anderer Reiter und Pferde. Langsam fing es sogar an, Spa\u00df zu machen. Nat\u00fcrlich mussten wir uns aneinander gew\u00f6hnen, vor allem seine Empfindlichkeit gegen\u00fcber der Trense war eine Herausforderung. Aber wir konnten uns nach k\u00fcrzester Zeit in allen drei Gangarten losgel\u00f6st bewegen. ERFOLG DIE 2.!! \ud83d\ude00<\/p>\n<p><strong>Ein Freund f\u00fcr Shadow: (Eingestellt 21.01.2012)<\/strong><\/p>\n<p>Zwar hatte ich mir \u00fcber den Sommer eine Arbeitspause geg\u00f6nnt und somit hauffenweise Zeit f\u00fcr Shadow, ein neuer Koppelfreund musste aber trotzdem langsam gefunden werden. Die Hoffnung, er k\u00f6nnte nach ein paar Monaten wieder zur\u00fcck in die Herde, hatte ich aufgegeben. Immer noch galoppierte er mit angelegten Ohren richtung Koppelzaun, sobald sich nur ein Pferd in seine N\u00e4he wagte. Auch die ewigen Runden zog er weiterhin. Er bekam einfach keine Ruhe.<\/p>\n<p>Zwischenzeitlich versuchte ich, in der N\u00e4he einen Pferdehof zu finden, welcher separate Wallach- und Stutenherden hatte. Leider blieb auch das ohne Erfolg. Also musste eine andere L\u00f6sung her und das bitte so schnell wie m\u00f6glich. Es war nie mein Ziel, mein Pferd isoliert von anderen zu halten. Das ist doch kein Pferdeleben?<\/p>\n<p>Ich hatte sogar Kontakt zu einem Mann aufgenommen, von dem ich wusste, er wollte Shadow damals als Kutschpony f\u00fcr sich kaufen. Zwar hatte ich den Kleinen mittlerweile lieb gewonnen, sollte jedoch jemand anderes einen besseren Platz f\u00fcr ihn bieten, h\u00e4tte ich ihn hergegeben. Da aber auch dieser nette \u00e4ltere Herr nur einen Offenstall in einer gemischten Herde bieten konnte, war auch diese M\u00f6glichkeit ausgeschlossen.<\/p>\n<p>Shadow sollte also bei mir bleiben. Gemeinsam mit den Stallbesitzern suchte ich nach L\u00f6sungen, jedoch wollte keiner von den anderen Einstellern sein Pferd mit meinem &#8222;b\u00f6sen&#8220; Pony gemeinsam halten. Irgendwie, ich kann mich nicht mehr erinnern warum, kam ich mit meiner Cousine ins Gespr\u00e4ch, welche ihren Haflinger &#8222;Raudi&#8220; auch im selben Stall eingestellt hatte. Und zu meiner Freude war sie damit einverstanden, es zu versuchen, die beiden zusammenzustellen. Shadow und Raudi kannten sich bereits, da sich ihre Boxen direkt gegen\u00fcber lagen.<\/p>\n<p>Herr Pony hatte zwischenzeitlich eine sch\u00f6ne gro\u00dfe Koppel f\u00fcr sich alleine, welche wir mit einem Stromzaun in zwei Teile aufteilten. Da wir Raudi auf keinen Fall gef\u00e4hrden wollten, stellten wir den Hafi auf den unteren Teil der Koppel, Shadow brachten wir auf den oberen Teil. So hatten die Beiden die M\u00f6glichkeit, sich kennen zu lernen, ohne dass einer dabei verletzt werden konnte.<\/p>\n<p>Und jetzt kommts: So hatte ich Shadow noch nie gesehen!! Er hatte in dem Moment, als er Raudi auf seiner Koppel sah, ein richtiges Glitzern in den Augen&#8230; Die Ohren ganz nach vorne gespitzt, fast wie ein kleines Fohlen sah er aus, das zum ersten mal einen Schmetterling sieht. Ganz ehrlich: mir kamen die Tr\u00e4nen, als ich das sah&#8230; Shadow stellte sich ganz nah an den von uns vorher gespannten Zaun, Raudi tat es ihm gleich. Erst schnupperten sie sich ein wenig an und begannen dann, beide die Nasen unter den Zaun steckend, ganz nah nebeneinander zu Grasen.<\/p>\n<p>Der Sicherheit wegen, wiederholten wir diese Art des &#8222;Zusammenstellens&#8220; die darauf folgenden Tage. Shadow war jeden Tag voller Erwartung und freute sich die Beine aus, sobald wir Raudi brachten. Dann war es so weit: Wir machten den Zaun zwischen den beiden ab. Herr Pony fetzte los und rannte zu Raudi. Ein kurzes Schnuppern und herumlaufen, dann das gleiche Bild, wie am Zaun.<\/p>\n<p>Beide begannen, die N\u00fcstern ganz nah aneinander, zu grasen. Projekt gegl\u00fcckt, das Pony hatte einen Freund! ERFOLG die 3.!! \ud83d\ude00<\/p>\n<p class=\"separator\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone\" title=\"Pferdefreundschaften, Pferdegeschichte\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/3.bp.blogspot.com\/-UIdlPo5O-T0\/TxplEGx1XFI\/AAAAAAAAACc\/SkddhTz8JKw\/s320\/BILD0027.JPG?resize=320%2C240&#038;ssl=1\" alt=\"Pferdefreunde\" width=\"320\" height=\"240\" border=\"0\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/p>\n<p><strong>Der erste Ausritt: (Eingestellt 23. 01. 2012)<\/strong><\/p>\n<p>Da wir mittlerweile ja &#8222;reitend&#8220; schon relativ gut unterwegs waren, war es an der Zeit, nochmal meinen ganzen Mut zusammenzunehmen und Shadow auch mal bei einem Ausritt die Umgebung zu zeigen. Und ums spannend zu machen, nicht alleine sondern mit einer Freundin und Ihrem Araber-Wallach. Heeeha&#8230; :\/<\/p>\n<p>Dazu ein kleiner Einwurf: Ich bin zugegeben ein Ausreit-Schisser und war seeehr nerv\u00f6s!<\/p>\n<p>Also gut, zuerst zum Kennenlernen eine gemeinsame Runde am Reitplatz und dann auf in die Natur.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich t\u00e4nzelte Shadow schon auf den ersten Metern seitw\u00e4rts herum, eben ein bisschen aufgedreht, Herr Pony. Ich hatte haupts\u00e4chlich damit zu tun, Shadow von dem Araber fern zu halten. Mittlerweile wusste ich ja, dass er reinbeissen will ;). Ich versuchte also, meiner Freundin klar zu machen, dass ich mit Shadow besser vorginge und wir nicht nebeneinander reiten sollten. Das war f\u00fcr uns Menschen zwar nicht so unterhaltsam, weil wir uns schlechter h\u00f6rten, ich war aber sowieso damit besch\u00e4ftigt, Herrn Pony irgendwie gerade zu halten. So t\u00e4nzelten wir also unsere Runde. An Traben oder Galoppieren war erst mal nicht zu denken, ich war auch so angespannt genug.<\/p>\n<p>So lange Benko (der Araber) nicht zu nah an uns ran kam, war zwischendurch auch mal ein normales Gehen im Schritt m\u00f6glich. Kurz vor der Ankunft zu Hause aber, wollte uns ein Auto \u00fcberholen :-O.<\/p>\n<p>Normalerweise doch kein Problem, oder? Ja eh nicht&#8230; W\u00e4re da nicht\u00a0Benko vorgetrabt um dem Auto Platz zu machen. Herr Pony v\u00f6llig aus dem H\u00e4uschen (kann doch nicht sein, dass der jetzt vorgeht!), beginnt zu steigen und seitw\u00e4rts zu galoppieren. Auch kein Problem, w\u00e4re da nicht einerseits der Stromzaun des Nachbarn und andererseits das Auto. Wir zwischendrin. Nat\u00fcrlich kam die Autolenkerin nicht auf die Idee, eventuell zu bremsen und ein wenig zu warten. Nein, sie musste da jetzt vorbei, koste es was es wolle. Ich hab mich schon in der Windschutzscheibe sitzen gesehen.<\/p>\n<p>Um ein Haar w\u00e4re es auch soweit gewesen. Nur gut, dass wir dann endlich wieder am Araber vorbei t\u00e4nzeln konnten und Shadow wieder ruhiger wurde. Am Hof angekommen war ich zwar fix und fertig, aber \u00fcberlebt hab ichs doch \ud83d\ude09 Ergo: Irgendwie doch ERFOLG DIE 4. (hald ohne Rufzeichen)\u00a0\ud83d\ude09<\/p>\n<p>So, ihr Lieben&#8230; weiter gehts (eingestellt, am 17. 02. 2012)<\/p>\n<p>Hatte irgendwie ne Schreibblockade&#8230; aber heute versuch ichs mal wieder \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Shadow hatte ja nun endlich einen Freund, wie ich weiter oben bereits erz\u00e4hlt habe. Heute ist mir br\u00fchwarm eine seiner &#8222;Weibergeschichten&#8220; eingefallen. Herr Pony hatte sich 2010 (glaub ich) in eine schicke Warmblutstute verguckt. Ich hatte ein mal versucht, gemeisam mit &#8222;Mirja&#8220; eine kleine Schrittrunde anzugehen. Shadow aber konnte sich nicht mehr einkriegen und galoppierte seitw\u00e4rts, stieg sobald ich ihn nicht nach vorne lie\u00df und trappelte total aufgeregt neben der h\u00fcbschen Dame her. Zwar war er halbwegs h\u00e4ndelbar, hatte aber nur noch diese Sch\u00f6nheit im Kopf. Zur\u00fcck beim Stall angekommen, rannte er so lange seitw\u00e4rts bis wir erst an ein Auto und schlie\u00dflich an den Stall knallten. Aber gut, is ja nix passiert. \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Auch auf der Weide stand Mirja (mit einem Durchgang geteilt) direkt neben ihm. Und ja, gut, dass der Durchgang da war. Der Stallbesitzer hat mir ein Mal erz\u00e4hlt, dass er sich Nachts zum Schlafen ganz an den Koppelzaun legt, damit er in ihrer N\u00e4he ist. Nett&#8230; Nat\u00fcrlich drehte Herr Pony am Rad, sobald die Stute die Koppel verlie\u00df, oder irgend ein anderes Pferd sich ihr n\u00e4herte. Jedoch sollte ihmdiese &#8222;Liebe&#8220; bald zum Verh\u00e4ngnis werden. Ein M\u00e4dchen Namens Nicole hatte damals eine Reitbeteiligung auf Mirja. Eines Tages ging sie, gemeinsam mit ihrem H\u00fcndchen, zur Weide um Mirja zum Reiten abzuholen. Wie es das Schicksal so wollte, verfing sich der Hund im Stromzaun, Nicole\u00a0war dadurch nat\u00fcrlich mit\u00a0diesem besch\u00e4ftigt\u00a0und die Stute stand nun im Koppel-Zwischengang, unbeachtet\u00a0&#8211; direkt vor Shadow. Rossig. Nat\u00fcrlich war Herr Pony total ausser sich und sah seine Chance &#8211; die er keines Falls verpassen wollte&#8230; \ud83d\ude09 Shadow also packt die Gelegenheit beim Schopf und st\u00fcrmt durch seinen Weidezaun. Ich war zu der Zeit gerade im Stall, h\u00f6rte aber erst\u00a0nur Hufeklappern und Pferdegegr\u00f6le. Dann sah ich, dass Mirja und Shadow die Stra\u00dfe lang, in Richtung Stall liefen und keilten. Sofort st\u00fcrmten wir alle in besagte Richtung, wo schon der Stallbesitzer, mit einem Besen bewaffnet, vor Mirjas Box stand. Beide Pferde, Shadow und Mirja waren in der Box und keilten und gr\u00f6lten weiter. Dann gelang es endlich, Shadow aus dem Stall zu zerren.<\/p>\n<p>Danach folgte die Bestandsaufnahme. Nicole erz\u00e4hlte, dass Mirja sehr hoch ausgeschlagen hatte und Shadow direkt auf den R\u00fccken geknallt ist. Ja wuhu &#8211; was sind schon 800 Kilo auf dem R\u00fccken eines 300 Kilo-Ponys, doch kaum der Rede wert oder? (so in etwa kann man sich den Ton der Erz\u00e4hlung vorstellen&#8230;). Mirja hatte wohl keine besonderen Verletzungen. Einen kleinen Kratzer am Bein. Also nochmal alles gut gegangen. F\u00fcr die Gegenpartei&#8230;.<\/p>\n<p>Was mit Shadow war, interessierte nat\u00fcrlich wieder mal keinen. Klar. Das Biest ist ja schlie\u00dflich auf die Stute los gegangen. Warum hat ein kleines schwarzes Pony eigentlich immer auch den &#8222;schwarzen Peter&#8220;? Ich hatte nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass er Stuten gegen\u00fcber mit Vorsicht zu genie\u00dfen ist. Auch hatte ich jedem mitgeteilt, aufzupassen, dass keine Stute direkt vor ihm zum Stehen kommt. Aber ja, davon wusste dann nat\u00fcrlich niemand etwas.<\/p>\n<p>Fazit: Wieder alle sauer auf das kleine Biest. Und wir? Ja, ich hatte in den n\u00e4chsten Wochen immense Tierarztkosten und Shadow enorme Schmerzen. Geschieht uns wohl recht? Der Meinung aller Anderen &#8211; Ja.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag also rief ich die Tier\u00e4rztin, Shadow lahmte und w\u00f6lbte den R\u00fccken auf. Teils wars der Muskelkater aufgrund der Verrenkungen, leider hatte er aber auch einen verschobener R\u00fcckenwirbel. Die Tier\u00e4rztin riet mir, ihn an der Stelle zu infiltrieren. Dabei wird rund um die verletzte Stelle eingespritzt. Shadow ertrug die Behandlung wie ein Mann, ganz ohne Sedierung. Die darauf folgenden Wochen cremte ich ihn t\u00e4glich mit Sportgel ein und &#8222;beleuchtete&#8220; ihn darauf mit einer W\u00e4rmelampe. Besser wurde dadurch leider nichts. Also war wohl ein Chiropraktiker der n\u00e4chste Schritt. Gut, dass wir\u00a0 eine f\u00e4hige solche \u00c4rztin in der N\u00e4he hatten. Die stellte bei ihrem Besuch auch gleich noch fest, dass Herr Pony an\u00a0gedehnten Knieb\u00e4ndern leidet (was das Wegrutschen der Hinterbeine auch endlich mal erkl\u00e4rte). Aber zur\u00fcck zum R\u00fccken. Die \u00c4rztin verrenkte also das ganze Pony in alle Richtungen und setzte Akupunktur-Nadeln. Danach spritzte sie auch gleich die Knieb\u00e4nder ein und erkl\u00e4rte mir unseren &#8222;Bewegungs-Plan&#8220; f\u00fcr die n\u00e4chsten Wochen. Und ja, endlich stellte sich auch eine Besserung ein.<\/p>\n<p>Was soll ich hierzu zum Abschluss sagen&#8230; Durch die Unachtsamkeit, Ignoranz und Intoleranz anderer Personen hatte Shadow 2 &#8211; 3 Monate mit Schmerzen zu k\u00e4mpfen, ich bin haufenweise Geld losgeworden und die bl\u00f6de Nachrede hatten wir auch wieder eingesackt. Aber warum nicht auch das Gute in der Sache erkennen? Immerhin hat er gemerkt, dass ich ihm helfen will, wir haben NOCH MEHR Zeit miteinander verbracht und sind uns noch ein St\u00fcckchen n\u00e4her gekommen. Ich will an dieser Stelle zwar nicht von Erfolg sprechen, aber es hat uns dennnoch in irgendeiner Weise gut getan. Und bleibende Sch\u00e4den hat Herr Pony auch nicht davon getragen \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Wir sind sogar schon mal umgefallen ;D (eingestellt, am 07.04.2012)<\/p>\n<p>Ist ja schon wieder einige Zeit vergangen seit der letzten Aktualisierung&#8230; Heute ist mir unser Stunt wieder eingefallen. Ich glaube, inzwischen ist der Vorfall 2 Jahre her&#8230; in etwa. Seit ich wusste, dass Shadow unterm Sattel gerne auf andere Pferde losgeht, hab ich immer darauf geachtet, unsere Ritte so zu planen, dass der Reitplatz frei war und kein anderer dort gerade seine Runden dreht. Aber das konnte doch nicht ewig so weiter gehen? Also wiedermal meinen ganzen Mut zusammen gepackt und Herrn Pony zum Reitplatz gebracht. Dort war gerade eine Freundin mit ihrem Wallach am werkeln. Zwar war Shadow etwas aufgeregt, lie\u00df sich aber eigentlich gut reiten. Klar hatte ich es vermieden, direkt an dem anderen Wallach vorbei zu reiten \ud83d\ude09 man muss ja nicht gleich \u00fcbertreiben.<\/p>\n<p>Und wie das Schicksal es so wollte, nahm mal wieder keiner auf uns R\u00fccksicht. So kam eine weitere Amazone hinzu, die die glorreiche Idee hatte, ihre Stute neben uns zu longieren. Na mehr brauchte es nicht. Shadow, eingebiltete zwei Meter gro\u00df, ein m\u00e4chtiger Hengst, eine wundersch\u00f6ne Frau&#8230; nur war da noch der andere Wallach. Zwar keine ernstzunehmende Konkurrenz, dennoch ein Rivale.<\/p>\n<p>Nun gut, Herr Pony war ausser Rand und Band. Hoppelte wie wild unter mir herum, fing an etwas zu Steigen und seitw\u00e4rts zu Galoppieren.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich interessierte es\u00a0meine Reiterkollegen herzlichst wenig, dass ich mit Shadow gerade ordentlich zu k\u00e4mpfen hatte. Gut. Shadow kam immer h\u00f6her mit den Vorderbeinchen, bis er auf einmal senkrecht in die H\u00f6he stand. Und gleich noch ein zweites Mal. Dann kam mein Einsatz&#8230;<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Shadow sich aufb\u00e4umte, zog ich ihn ausgerechnet gleichzeitig noch am Z\u00fcgel weiter zur\u00fcck. Und klar was dann passierte.. Shadow kippte nach hinten, ich hab das wie in Zeitlupe in Erinnerung &#8211; etwas auf die linke Seite gedreht, krachte er zu Boden. Mich nicht zu vergessen, ich lag unter ihm \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich landete ich wie immer mit voller Wucht auf meinem Kopf. Shadow landete auf meinem linken Bein. Etwas verdattert rappelte er sich langsam wieder auf, worauf auch ich hochsprang und sofort die Z\u00fcgel fasste, es sollte ja nicht noch mehr passieren \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Mission in Gesellschaft reiten &#8211; MISSLUNGEN \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Eigentlich wollte ich nicht, weil ich ordentliche Schmerzen hatte, dennoch stieg ich wieder in den Sattel. Jedoch war an keine weitere Runde am Reitplatz zu denken, also ritt ich ihn noch eine Runde um den Hof um dann gleich abzusteigen.<\/p>\n<p>Kaum hatte ich Herrn Pony versorgt, wurden die ersten Stimmen laut.. Und wieder: &#8222;Das Biest ist gef\u00e4hrlich&#8220;, &#8222;Sieh zu, dass du ihn los wirst&#8220;, &#8222;der bringt dich noch um&#8220;&#8230;.<\/p>\n<p>Dass eigentlich ich schuld hatte an unserem Sturz, weil ich ihn mit meinem Zug am Z\u00fcgel aus dem Gleichgewicht brachte, wollte wieder niemand h\u00f6ren. Aber dazu darf ich nichts vorwerfen, mich interessierte die Meinung der Anderen in diesem Zusammenhang ja auch nicht.;)<\/p>\n<p>Und das Gute an dieser Sache: Herr Pony hat sich mal ausnahmsweise nicht verletzt \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Hengstz\u00e4hmung \ud83d\ude09 (eingestellt, am 30.04.2012)<\/p>\n<p>Irgendwas musste mit meinem kleinen Wallach doch nicht stimmen&#8230; Klar wusste ich, dass Shadow erst mit sechs Jahren &#8222;entmannt&#8220; wurde. Auch wurde mir von der H\u00e4ndlerin erz\u00e4hlt, dass er wohl, bevor Sie ihn kaufte, als Deckhengst eingesetzt war. Nicht aber war mir klar, warum Herr Pony auch nach ein, zwei Jahren nach der Kastration noch immer ein so starkes Hengstverhalten zeigte. Ehrlicher Weise muss ich zugeben, vor ihm noch nie etwas mit einem Hengst zu tun gehabt zu haben. Dennoch war ich schon der Meinung, als Wallache w\u00fcrden Pferde nach einer Zeit ruhiger und gleichg\u00fcltiger gegen\u00fcber ihren Artgenossen.<\/p>\n<p>Auf alle F\u00e4lle musste ich versuchen, etwas zu unternehmen. Also erst mal R\u00fccksprache mit unserer Tier\u00e4rztin gehalten. Diese riet mir, einen Testosterontest durchzuf\u00fchren. Bei diesem Test wird dem Pferd etwas Blut abgenommen und dieses in Folge im Labor auf die H\u00f6he des m\u00e4nnlichen Geschlechtshormons Testosteron\u00a0getestet. Sollte dieser Test positiv sein, w\u00e4re Shadow ein &#8222;Klopphengst&#8220;, was bedeuten w\u00fcrde, dass die Kastration nicht ganz nach Plan verlaufen w\u00e4re. Allerdings w\u00fcrde dies einiges erkl\u00e4ren \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Dieser Test wurde nat\u00fcrlich durchgef\u00fchrt. Ergebnis: Herr Pony IST ein Wallach. Der Wert der Testosteronmenge lag weit unter der Grenze zum &#8222;Hengstdasein&#8220;. Shadow war also nicht Hormon- sondern Kopfgesteuert? \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Naja, einen Versuch war es wert. Dann also war er eben ein Wallach mit Hirngespinsten \ud83d\ude09 Also lie\u00df ich noch ein Jahr vergehen&#8230; Shadow w\u00fcrde schon noch ruhiger werden mit der Zeit. Dachte ich&#8230;<\/p>\n<p>Dem war aber nicht so. Nach l\u00e4ngerer T\u00fcftlerei und vielen Unterredungen mit Tier\u00e4rzten, hatten wir zwei M\u00f6glichkeiten parat:<\/p>\n<p>1. Shadow k\u00f6nnte in eine Klinik, Vollnarkose, immense Kosten. Hier w\u00fcrde er aufgeschnitten, um zu sehen, ob eventuell noch Teile des Nebenhoden bzw. des Nebenhodengewebes irgendwo im Bauchraum rumschwirrt. Dabei w\u00e4re aber lange nicht garantiert, dass auch wenn davon etwas vorhanden w\u00e4re, dies auch mit Sicherheit gefunden werden konnte. Also eine Operation, bei der ich mit hoher Wahrscheinlichkeit kein Ergebnis erwarten konnte.<\/p>\n<p>2. Gerade zu dieser Zeit wurde in Deutschland eine Studie durchgef\u00fchrt, bei welcher eine &#8222;Chemische Kastration&#8220; getestet wurde. Dies bereits an vielen deutschen Hengsten. Ein Medikament, welches sozusagen unfruchtbar macht. Also quasi die Pille f\u00fcr den Pferdemann \ud83d\ude09 Die Nebenwirkungen waren nach ersten Ergebnissen nicht dramatisch. Meine Aussichten f\u00fcr diese Behandlung: Sollte Shadow noch Testosteron in sich haben, w\u00fcrde sich sein Verhalten \u00e4ndern. Wenn nicht, bliebe er im Verhalten so wie er ist und ich w\u00fcsste, dass er mit 100%iger Sicherheit ein echter Wallach war. Kostenpunkt dieser Behandlung: etwa EUR 50,00. Was also hatte ich zu verlieren? Punkt 1 zu Punkt 2 verglichen, war die Chemische Kastration klar mit &#8222;das nehm ich&#8220; zu beantworten.<\/p>\n<p>Shadow wurde also in die Studie aufgenommen und geimpft. Zwar hatte das arme Kerlchen nach der Spritze zwei Tage lang immense Halsschmerzen und konnte kaum vom Boden fressen, aber dennoch nichts im Vergleich zu einer Operation. Nach gewisser Zeit wurde er nochmal nachgeimpft, wieder mit Halsschmerzen. Nun hie\u00df es abwarten&#8230;.<\/p>\n<p>Und siehe da, Shadow wurde tats\u00e4chlich ruhiger \ud83d\ude00 Also doch ein Hengst \ud83d\ude09 zwar unfruchtbar, aber dennoch eben: ein HENGST! Nach und nach wurde er vertr\u00e4glicher, gleichg\u00fcltiger gegen\u00fcber seiner Artgenossen und konnte endlich auch mal entspannt auf seiner Weide bzw. in seiner Box die Ruhe genie\u00dfen und d\u00f6sen. Fein&#8230; Und ich konnte endlich auch mal entspannen. Ausserdem waren die Argumente der Shadow-Gegner nun lahmgelegt. Ein Hengst ist eben einfach anders zu behandeln, als ein Wallach oder eine Stute. Zwar wollte immer noch niemand mit uns ausreiten oder \u00e4hnliches, aber mei&#8230; \ud83d\ude09 Ich hatte die Gewissheit, dass mein Pony nicht spinnt und endlich eine M\u00f6glichkeit, uns das gemeinsame Leben zu erleichtern \ud83d\ude09 Von nun an wurde Shadow ein mal J\u00e4hrlich geimpft und gut is.<\/p>\n<p>Wieder ein Erfolg, wie ich finde \ud83d\ude00<\/p>\n<p>Freund Pony (eingestellt, am 21. Juli 2012)<\/p>\n<p>Fast k\u00f6nnte es den Anschein haben, ich h\u00e4tte nichts mehr zu erz\u00e4hlen&#8230;\u00a0der letzte\u00a0Enitrag auf der Geschichte-Seite\u00a0liegt jetzt unglaubliche fast drei Monate (!!) zur\u00fcck&#8230; aber nat\u00fcrlich gibt es weiteres von uns zu erz\u00e4hlen. Mittlerweile ist Herr Pony seit mehr als vier Jahren bei mir. Schlimm, wie schnell\u00a0die Zeit vergeht&#8230; Seit nun fast einem Jahr residiert Herr Pony gemeinsam mit Mini-Shetty Hengst &#8222;Kaiser Franz Josef&#8220; in einem Offenstall, den wir extra f\u00fcr die beiden umgebaut haben. Aber zum Anfang der Geschichte&#8230;<\/p>\n<p>Es hatte sich eine neue Einstellerin angemeldet, welche mit zwei Gro\u00dfpferden und einem Mini-Shetty Fohlen am Hof einziehen wollte. So weit kein Problem, Boxen waren frei. Aber ein Mini-Shetty in eine eigene Box stellen? Zahlt sich doch fast nicht aus&#8230; und die volle Boxenmiete f\u00fcr so nen Zwerg zahlen, schon garnicht&#8230; Also gr\u00fcbelten alle gemeinsam, wo wir f\u00fcr den Kleinen Platz finden k\u00f6nnen. Erst dachten wir, es w\u00e4re eine M\u00f6glichkeit, ihn zu einem der Pferde in den Stall zu geben, was aber gleich durch diverse Argumente wieder ad acta gelegt wurde. Die Idee, einen Verschlag zu bauen, war auch nicht optimal. ABER&#8230; da war doch diese Waschh\u00fctte, die sowieso keiner ben\u00fctzte&#8230; diese wurde extra daf\u00fcr gebaut, dass wir unsere Pferde darin striegeln, waschen und satteln k\u00f6nnen. Der Plan ging nur irgendwie nie auf. So wurde die H\u00fctte als Holzlager benutzt. Warum also nicht die H\u00fctte ausr\u00e4umen, die kleinen Wiesenst\u00fccke rundum als Auslauf genutzt und die beiden Ponys, also Kaiser Franz-Josef und Shadow dort einstellen. Gut f\u00fcr uns, waren alle sofort von der Idee begeistert. Auch der Stallbesitzer gab sein ok und wir fingen an, die ben\u00f6tigten Materialien zu bestellen.<\/p>\n<p>Gemeinsam mit einer Freundin und diversen Helfern befreiten wir erst das angrenzende Wiesenst\u00fcck von Unkraut und Ger\u00fcmpel. Ohne dies w\u00e4ren wir nicht an die Aussenseite der H\u00fctte gelangt \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Die darauf folgende Woche waren wir damit besch\u00e4ftigt, die H\u00fctte von aussen zus\u00e4tzlich mit Brettern zu verschalen, das Werk zu streichen und die Innenseite der Residenz zu d\u00e4mmen. Dann noch mit sch\u00f6nen Holzplatten innen verschalt, einen h\u00fcbschen weiss gestrichenen Zaun rund um den Auslauf und diverse L\u00f6cher im Auslauf\u00a0mit Erde gestopft. Fertig war das Werk \ud83d\ude00 zumindest fast&#8230;\u00a0Da die Vorderseite der H\u00fctte komplett offen war, musste diese noch zur H\u00e4lfte\u00a0zu gemacht werden. Zwei Ponys ben\u00f6tigen keinen\u00a0drei Meter breiten Eingang \ud83d\ude09 \u00a0Also die H\u00e4lfte der \u00d6ffnung mit einem Windschutz bespannt, die andere H\u00e4lfte mit Plastiklamellen zugeh\u00e4ngt. Der Umbau hielt uns gut einen Monat auf Trab. Aber das Ergebnis lie\u00df sich sehen ;). Und die beiden Ponys haben nun eine 16 m\u00b2 Box mit Auslauf zur Verf\u00fcgung&#8230;. Folgend ein Paar Fotos:<\/p>\n<p class=\"separator\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone\" title=\"Offenstall, Freilaufstall\" src=\"https:\/\/i1.wp.com\/3.bp.blogspot.com\/-WNMV05E7jj4\/UApavnE5DVI\/AAAAAAAAAWI\/vYyhoUikhLc\/s200\/286949_10150278353633116_4976393_o.jpg?resize=200%2C150&#038;ssl=1\" alt=\"Hier entsteht ein Teil des Freilaufareals zum Offenstall\" width=\"200\" height=\"150\" border=\"0\" data-recalc-dims=\"1\" \/><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone\" title=\"Offenstall, Pferdegeschichte\" src=\"https:\/\/i2.wp.com\/3.bp.blogspot.com\/-yU-lR-MyKfY\/UApaw3eibuI\/AAAAAAAAAWQ\/IQhraGBbs10\/s200\/289019_10150278353918116_6272136_o.jpg?resize=200%2C150&#038;ssl=1\" alt=\"Verschalungsbretter zuschneiden\" width=\"200\" height=\"150\" border=\"0\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/p>\n<p class=\"separator\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone\" title=\"Offenstall\" src=\"https:\/\/i1.wp.com\/3.bp.blogspot.com\/-gzZ3tGk8ISM\/UApax5vzoiI\/AAAAAAAAAWY\/66PCqma6bys\/s200\/289146_10150278029403116_6139932_o.jpg?resize=200%2C150&#038;ssl=1\" alt=\"Offenstall, Rohbau\" width=\"200\" height=\"150\" border=\"0\" data-recalc-dims=\"1\" \/><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone\" title=\"Pony Offenstall, Pferdegeschichte\" src=\"https:\/\/i2.wp.com\/1.bp.blogspot.com\/-HBpQsiYZTso\/UApaubTrvmI\/AAAAAAAAAWA\/gMpGjIa2EFc\/s200\/192909_10150278029708116_7908718_o.jpg?resize=200%2C150&#038;ssl=1\" alt=\"Offenstall f\u00fcr Ponys\" width=\"200\" height=\"150\" border=\"0\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/p>\n<p class=\"separator\"><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/i2.wp.com\/1.bp.blogspot.com\/-byVkU1ibYw0\/UApZ3PEGd0I\/AAAAAAAAAVg\/bGy0FtTNtXY\/s200\/IMG_0126%255B1%255D.JPG?resize=200%2C149&#038;ssl=1\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"149\" border=\"0\" data-recalc-dims=\"1\" \/><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/3.bp.blogspot.com\/-122S4SsUGZw\/UApZMXWXmGI\/AAAAAAAAAVE\/HCWJqzJ0PEs\/s200\/IMG_0129%255B1%255D.JPG?resize=200%2C149&#038;ssl=1\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"149\" border=\"0\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/p>\n<p class=\"separator\"><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/i1.wp.com\/3.bp.blogspot.com\/-uoo5gueVUCM\/UApZt0arIwI\/AAAAAAAAAVY\/yh545JjDqFk\/s200\/IMG_0701%255B1%255D.JPG?resize=200%2C149&#038;ssl=1\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"149\" border=\"0\" data-recalc-dims=\"1\" \/><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/i2.wp.com\/4.bp.blogspot.com\/-8xoi3ScGkGs\/UApZbFmmtcI\/AAAAAAAAAVM\/2ONAPUL7TOA\/s200\/IMG_0210%255B1%255D.JPG?resize=200%2C149&#038;ssl=1\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"149\" border=\"0\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/p>\n<p class=\"separator\"><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/1.bp.blogspot.com\/-DvTm4wFpwcw\/UApY7HGhmkI\/AAAAAAAAAU8\/-lY8p9g4YBI\/s320\/IMG_1024%255B1%255D.JPG?resize=320%2C320&#038;ssl=1\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"320\" border=\"0\" data-recalc-dims=\"1\" \/><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/i2.wp.com\/1.bp.blogspot.com\/-BjPfaolEmPc\/UApahmXj8lI\/AAAAAAAAAVw\/i_S2oUPeol0\/s320\/IMG_0762%255B1%255D.JPG?resize=320%2C320&#038;ssl=1\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"320\" border=\"0\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/p>\n<p>Winterzauber (eingestellt, am 29. August 2012)<\/p>\n<p>Dann wollen wir mal wieder&#8230;. Aufregende Missgeschicke wollten uns in den kommenden Monaten keine passieren&#8230; Auch mal nett zur Abwechslung. Um diese Geschichte zu erz\u00e4hlen, muss ich aber nochmal ein paar Monate zur\u00fcckgreifen. Und zwar platziert sich das Ereignis im Winter&#8230; Irgendwann zwischen November 2010 und J\u00e4nner 2011. Unsere Gegend war mit massenhaft Schnee bedeckt, etwa in der H\u00f6he von einem Meter, oder sogar mehr. Dementsprechend schwierig gestaltete sich f\u00fcr Shadow das Bewegen auf der Weide. Er und Haflinger Raudi hatten einen Trampelpfad gezogen und nur der wurde benutzt. Tiefschneewaten ist wohl nur was f\u00fcr Weicheier \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Da auch ich zu dieser Zeit wenig Lust hatte, st\u00e4ndig irgendwo durch den Schnee zu stapfen, beschr\u00e4nkte sich Mr. Ponys Besch\u00e4ftigung auf ausgiebiges Striegeln und f\u00fcttern am Abend. An einem Wochenende aber, fasste ich dann doch den Entschluss, mit Shadow einen kleinen Spaziergang zu unternehmen, damit er auch mal &#8222;normalen&#8220; Boden unter die F\u00fc\u00dfe bekommt. Also Herrn Pony geschnappt und losgewandert. Er hatte sichtlich Freude an der Abwechslung und trippelte wie wild neben mir her, machte Luftspr\u00fcnge und buckelte ab und an im Kreis um mich rum. Ja, ich sah es ein, Shadow musste mal raus und bewegt werden. Und jetzt kommt der erste Streich&#8230; \u00dcberm\u00fctig wie wir waren, trabten wir los und rannten auf eine beschneite Wiese zu, voller Elan hinein ins Get\u00fcmmel&#8230; Und SCHWUPS&#8230; weg war der Pony&#8230; Haha, sind wir geradewegs in eine Schneeverwehung reingetapst und komplett verschwunden \ud83d\ude00 Da wieder raus zu kommen, war nicht ganz lustig, aber im Nachhinein betrachtet, muss ich immer grinsen, wenn ich daran denke..<\/p>\n<p>Gut, irgendwie da wieder raus und zur\u00fcck gehopst in Richtung Stall. Noch immer v\u00f6llig aufgedreht, beschloss ich, am n\u00e4chsten Tag den Sattel auszupacken und einen kleinen Ausritt zu unternehmen. Zwei weitere Reiterinnen schlossen sich uns an und los ging die Karawane&#8230;<\/p>\n<p>Dass ich ein kleines schwarzes Dynamit unter dem Sattel hatte, wurde mir schnell klar. Kennt ihr das, wenn das Pferd unter euch nur grad so zuckt vor Anspannung und Vorfreude auf den bevorstehenden Galopp? Ein wirklich sch\u00f6nes Gef\u00fchl irgendwie, oder? Gut. Nat\u00fcrlich hatte ich unsere Begleitungen gebeten, hinter uns zu bleiben, damit Shadow nicht auf die Idee kommt, irgendjemand zu verpr\u00fcgeln&#8230; Mittlerweile kannte ich s\u00e4mtliche seiner Unarten ja nur zu gut. Auf meine Frage &#8222;Traben wir ein St\u00fcck&#8220; (welche eigentlich nicht an Shadow gerichtet war!) antwortete Herr Pony mit einem Freudensprung und rannte wie von der Tarantel gestochen, im gestreckten Galopp, unter mir los. Alter Schwede&#8230; Naja, kein Hindernis in Sicht, also Z\u00fcgel hingegeben, in den leichten Sitz und ab mit uns \ud83d\ude00 Ich sag euch, wenn dieses Pony galoppiert, sp\u00fcrt ihr keinerlei Bewegung unter euch, da es gerade so rattert&#8230; Dazu sei gesagt, dass gerade an diesem Tag strahlend blauer Himmel zur Verf\u00fcgung stand, der Schnee in der Sonne glitzerte, um uns eine riesige Schneestaubwolke&#8230; Ich kann das Gef\u00fchl garnicht beschreiben. Es hat was von absoluter Freiheit, grenzenlosem Vertrauen in das Tier unter dir und Gl\u00fccksgef\u00fchlen ohne Ende&#8230;<\/p>\n<p>Die beiden Anderen hatten wir l\u00e4ngst verloren und irgendwann war auch die Galoppstrecke zu Ende.<\/p>\n<p>Shadow aber war gerade im &#8222;Laufrausch&#8220;. Also Kurzkehrt und das ganze nochmal, in die andere Richtung \ud83d\ude00 Da muss ich jetzt die Langlaufloipe erw\u00e4hnen, welche hier unseren Weg kreuzte. Ab und an zischten bunte Leute vorbei, welche manche Pferde ins Staunen versetzen \ud83d\ude09 Herr Pony aber blieb mitten auf der Loipe stehen und sah den bunten Menschen beim Langlaufen zu. Mein Schenkeldruck zum Weitergehen blieb unber\u00fccksichtigt. Einer der Langl\u00e4ufer kam uns gef\u00e4hrlich nahe, ich wollte ihn nicht an seinem Fortkommen hindern und versuchte weiter Shadow anzutreiben. Wieder ohne Erfolg. Da, auf einmal, den Blick nochmal kurz zu dem in Rot gekleideten Langl\u00e4ufer gerichtet, packt Herr Pony die Hinterbeine zusammen und fegt los wie ein Irrer. Da schau sich einer mal mein Pony an.. Der kann ja nicht im Ernst mit dem jetzt Fangen gespielt haben? \ud83d\ude00 Auf alle F\u00e4lle kam es mir so vor.<\/p>\n<p>Im Vorbeifliegen verabschiedeten wir uns noch kurz bei meinen Reiterkolleginnen und traten die Heimreise an. V\u00f6llig verschwitzt aber zufrieden kamen wir heil am Reiterhof an. Ich packte Herrn Pony in eine warme Decke um mir darauf in der Stube einen Tee zu g\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Das war mal wirklich ein freudiger Tag und ein Erlebnis welches gerne wiederholt werden durfte.<\/p>\n<p>Weiter gehts&#8230; (eingestellt, am 18. September 2012)<\/p>\n<p>Da mir langsam die Geschichten aus der Vergangenheit ausgehen zu scheinen, werde ich\u00a0auf dieser\u00a0Seite nun in der Gegenwart weiter erz\u00e4hlen. Eine gute M\u00f6glichkeit, auch die kleinen, aber sch\u00f6nen Erlebnisse festzuhalten, wie ich finde.<\/p>\n<p>Gut, dann fangen wir mal an. Durch einen schrecklichen Unfall einer mir nahe stehenden Person, konnte ich Herrn Pony zwei Tage nicht besuchen. Und glaubt mir, soetwas passiert so gut wie nie. Wenn es sein muss, lasse ich ihn h\u00f6chstens mal einen Tag alleine und das halte ich kaum aus.<\/p>\n<p>Ich hatte also eine Freundin gebeten, sich um Shadow zu k\u00fcmmern. Viel war nicht zu tun, die Ponys von der Koppel holen, Hufe s\u00e4ubern, Heunetz f\u00fcllen und Herrn Pony etwas bet\u00fcddeln. Sollte sie Lust haben, konnte sie ihn nat\u00fcrlich auch an der Longe laufen lassen oder mit ihm spazieren gehen.<\/p>\n<p>Leider aber h\u00e4ngt die Frage &#8222;Tun wir heute etwas&#8220; nicht unbedingt von der Laune des betreuenden Menschen ab. Diese Frage beantwortet und entscheidet Herr Pony, wenn ich nicht da bin. Da er sehr gut in der Lage ist, uns Menschen zu zeigen, was er m\u00f6chte\u00a0und was er nicht will, wird das auch meist schnell akzeptiert.<\/p>\n<p>Naja, letzten Donnerstag hatte ich, wie gesagt, keine Zeit f\u00fcr ihn. Es regnete in Str\u00f6men, es war kalt. Gerade dieses Wetter kann Shadow \u00fcberhaupt nicht leiden. Als die Stallbesitzer morgens zu ihm kamen, um ihn gemeinsam mit den anderen Ponys auf die Weide zu bringen, stand er nicht, wie \u00fcblich, an seinem Zaun und wieherte ungeduldig. Im Gegenteil. Kaum sah er, dass er raus sollte, drehte er sich weg und verschwand im Stall. Eindeutig &#8211; der Sir will heute auf seiner Residenz verweilen. Jawohl Mister, so wirds gemacht. K\u00f6nnen wir sonst noch etwas f\u00fcr Sie tun? \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Donnerstag abend dann schaute besagte Freundin nach dem Rechten und erhielt zur Begr\u00fc\u00dfung einen kr\u00e4ftigen Biss in den Arm. Damit hatte sich die Frage, ob Shadow Lust h\u00e4tte, zu arbeiten, auch erledigt. Zum kurzen Vergleich: Sieht er mich im Stall vorfahren, kommt er meist sofort zum Zaun und wiehert freudig. Meistens steckt er seinen Kopf selbst ins Halfter, sobald ich es ihm hinhalte und ist sofort freudig bei der Sache. Nagut, man darf nicht ausser Acht lassen, dass das Wetter an diesem Tag wirklich nicht Herrn Ponys Geschmack entsprach.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag dann scheinte die Sonne und es war trocken. Herr Pony also hielt sich morgens am Zaun auf und wartete darauf, auf die Weide gebracht zu werden. Als aber die Stallfee kam, um ihn abzuholen, drehte er um und ging in Richtung der saftigen Wiese, welche direkt an seinen Laufstall anschlie\u00dft, blieb vor dem Zaun auf dieser Seite stehen und blickte Hoffnungsvoll zur\u00fcck, ob denn bemerkt wurde, dass er dieses St\u00fcck Land heute bevorzugen w\u00fcrde. Klar wurde es bemerkt, doch diese Weide wurde erst die kommende Woche ge\u00f6ffnet.<\/p>\n<p>Herr Pony also wird auf die andere Weide gebracht, gemeinsam mit den drei Minis und dem Hafi.<\/p>\n<p>Abends, als eine Freundin den Haflinger zum Reiten abholt, prescht er zwischen die beiden und rennt die Dame \u00fcber den Haufen. Hafi etwas verletzt, Betreuung schockiert, Pony hat seinen Willen &#8211; er\u00a0m\u00f6chte nach Hause!<\/p>\n<p>Immer wenn ich soetwas dann erz\u00e4hlt bekomme, bin ich tats\u00e4chlich etwas baff. Klar ist Shadow ein R\u00fcpel und wei\u00df was er will, passt aber nebenbei eigentlich immer ganz gut auf mich auf.<\/p>\n<p>Samstag endlich, hatte ich Nachmittags etwas Zeit und konnte diese mit Shadow verbringen. Kaum stieg ich aus dem Auto, h\u00f6rte ich das schrille Hallo. So m\u00e4nnlich Herr Pony auch ist, seine Stimme ist es nicht \ud83d\ude09 ungeduldig zappelte er am Zaun auf und ab und freute sich wohl genauso dar\u00fcber, dass ich da war, wie ich selbst.<\/p>\n<p>Ich \u00f6ffnete das Tor und begr\u00fc\u00dfte ihn freudig. Er hielt seinen Kopf an\u00a0meine Brust und genoss das Gekraule. Da standen wir&#8230; bestimmt an die zehn Minuten. Ich kraulte seinen Hals, er spielte mit der Oberlippe an meiner Jacke rum. Nicht mal, als Minipony Kaiser weggeholt und auf die Weide gebracht wurde, reagierte er darauf. Gott, tat das gut. So stressig die Zeit gerade ist, bin ich bei Shadow, f\u00e4llt f\u00fcr kurze Zeit die ganze Last von meinen Schultern ab.<\/p>\n<p>Nach dem ausgiebigen Begr\u00fc\u00dfen, striegelte ich Herrn Pony um ihn f\u00fcr den Spaziergang aufzuh\u00fcbschen. Auch da war er mit Freude dabei und ging eine gute Stunde mit Schwung neben mir her. Sogar mal lahmfrei, wie sch\u00f6n&#8230; Nach dem Ausflug, brachte ich Shadow zu den anderen auf die Weide und verabschiedete mich. Auch da hatte er nur Augen f\u00fcr mich und blieb am Zaun, bis ich endg\u00fcltig in Richtung Auto verschwand. Erst dann konzentrierte er sich auf seine Kumpels und spielte ein wenig.<\/p>\n<p>Das ist jetzt kein tierischer, sondern ein absolut menschlicher Gedanke: Herr Pony ist eben f\u00fcr mich da. Ja, wohl nicht in dem Sinne, wie wir das verstehen, aber ich bin mir sicher, dass er sp\u00fcren kann, wenn es mir nicht gut geht. Es heisst ja, Pferde h\u00e4tten telepathische F\u00e4higkeiten. Mag sein&#8230;<\/p>\n<p>Ein Sturz von vielen (eingestellt, am 4. November 2012)<\/p>\n<p>Die kleine Ponyherde besteht, seit Spencers Einzug, nun aus vier Tieren. Shadow, Kaiser, Raudy und Spencer. Ab und an kommen zum Spielen zwei weitere Kumpels hinzu, die Minipony Hengste Namens Diego und Friedolin. Da Diego, ebenso wie Shadow, ein sehr dominantes Tierchen ist, liegt es nahe, dass Shadow und Diego ihren Spieldrang ausleben, sobald sie sich treffen. Wildes Gequietsche, Steigen, Drohgeb\u00e4rden und gegenseitiges Gezwicke ist also vorprogrammiert. Jedoch laufen die Begegnungen der beiden immer komplett aggressionsfrei ab und ist reines Spielverhalten.<\/p>\n<p>Vorgestern also, brachten wir Diego und Friedolin zu den Anderen auf die Weide. Kaum dort angelangt, erwachte Shadow aus seinem Ged\u00f6se und kam uns freudig entgegen, um die Ponys zu begr\u00fc\u00dfen. Gleich rannten Diego und er los und drehten ein paar Runden auf der, durch den Regen der letzten Tage, aufgeweichten Koppel. Schnelle Wendungen und Slidestops sind hier unausweichlich. So kam\u00a0es also, dass Herr Pony die Kontrolle \u00fcber seine Beinchen verlor und in Zeitlupe erst vorne wegknickte, dann verdreht auf dem Kopf zu liegen kommt, um dann auch hinten umzukippen und sich langsam wieder aufzurappeln. Etwas geknickt, wie immer nach St\u00fcrzen, trabbelte er dann im langsamen Trab wieder auf Diego zu, um weiterzuspielen. Mit hitzigem Galopp aber, war an diesem Tag nichts mehr. Er hatte sich wohl doch etwas verletzt und ging dementsprechend steif. Auch Diego blieb nicht ganz unversehrt und schlug sich beim Gerangel die vorderen Schneidez\u00e4hne blutig.<\/p>\n<p>Nichts desto trotz hatten die beiden wohl eine Menge Spa\u00df und waren am folgenden Tag wieder fit wie Turnschuhe \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Licht im Schatten (eingestellt, am 25. November 2012)<\/p>\n<p>Ich muss ja sagen, dass das Jahr 2012 unter keinem guten Stern steht, irgendwie. Weder beruflich, noch privat laufen die Dinge ann\u00e4hernd zufriedenstellend. Und zu allem \u00dcbel soll die Welt nun am 21. Dezember 2012 doch nicht unter gehen&#8230; Also heissts weiter machen \ud83d\ude42 So schlimm manche Tage auch irgendwie sind, verbl\u00fcfft mich der Erholungswert, der Zeit mit den Ponys doch jedes Mal aufs neue. Egal, wie \u00fcbel der Tag auch war, Herr Pony schafft es wirklich t\u00e4glich, mich auszugleichen und fr\u00f6hlich zu stimmen \ud83d\ude42 So auch letzten Mittwoch. Nach ausgiebigem Striegeln, ging ich gemeinsam mit ihm auf den Roundpen, um ihm etwas Bewegung zu verschaffen. Ich bin immer begeistert, mit welcher Freude er sich vom Heusack entfernt, und mit mir kommt. Jedes andere Pferd w\u00fcrde sich wohl wehren und versuchen, klar zu machen, dass das Heu jetzt wichtiger w\u00e4re, als Sport \ud83d\ude42 Nicht Herr Pony. Er freut sich jedes Mal aufs Neue \u00fcber sein Bespa\u00dfungsprogramm. Gut, wir also im Roundpen. Dabei lasse ich immer die Longe weg und benutze nur den Stick. Diesmal aber hab nicht ich den Stick benutzt, sondern Shadow. Wir standen uns gegen\u00fcber, er nahm mir den Stick aus der Hand und drehte den Spie\u00df um \ud83d\ude00 Diesmal n\u00e4mlich, lief ich aussen rum und Herr Pony, wild mit der Gerte fuchtelnd, hinter mir her! Ein Bild f\u00fcr G\u00f6tter, wie ich finde. Und ja, es hat ihm sichtlich Spa\u00df gemacht, mich rumzuscheuchen \ud83d\ude00 Wieder einmal w\u00fcrden mir viele Leute einen Vogel unterstellen \ud83d\ude09 aber mei, wer will schon normal sein. Ganz ehrlich, lieber habe ich Spa\u00df mit meinem Pony, als immer strikt nach Regeln zu arbeiten!<\/p>\n<p>Das ganze Jahr 2013 versemmelt :O (eingestellt, am 16.05.2014)<\/p>\n<p>Oh nein, wie kann man nur so nachl\u00e4ssig sein. Da hab ich also seit November 2012 hier keinen Eintrag mehr gemacht. Daf\u00fcr m\u00f6chte ich mich entschuldigen und werde das letzte Jahr f\u00fcr euch nachholen. Erstens gings privat sowie beruflich ziemlich drunter und dr\u00fcber, darunter haben wohl nicht nur die Ponys, sondern auch die Geschichte hier gelitten. Die Ponys, welche ein paar Zeilen vorher erw\u00e4hnt sind, also Diego und Friedolin wurden vom Besitzer verkauft und haben den Hof verlassen. Ebenso ist der kleine Kaiser Franz Josef im Sommer des letzten Jahres ausgezogen. Im Offenstall also leben jetzt nur noch meine beiden Ponys, Shadow und Spencer. Raudi geht nat\u00fcrlich nach wie vor mit den beiden auf die Weide. So haben wir also wieder einen Dreier-Bund.<\/p>\n<p>Was soll ich sagen, ich hab wieder nichts erg\u00e4nzt&#8230; jetzt aber nehme ich mir die Zeit und versuche, mich zur\u00fcck zu erinnern. Wer den Blog verfolgt, wei\u00df, dass ich vom sogenannten Natural Horsemanship ala Trainingsprogramme nach Parelli etc. so ziemlich abgekommen bin. Stattdessen steht der Fokus nun eher auf langen gemeinsamen Spazierg\u00e4ngen und Clicker Training.<\/p>\n<p>Was Spencer angeht, bin ich das eine oder andere Mal an meine Grenzen gesto\u00dfen, ist er doch wieder ganz anders als Shadow. Da Spencer ja im Alter von sechs Monaten bei mir eingezogen ist (Wahnsinn, Mitte September lebt er schon zwei Jahre bei mir!), konnte ich ganz von vorne mit ihm und der gemeinsamen &#8222;Arbeit&#8220;, wenn man es so nennen kann, beginnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"sharedaddy sd-sharing-enabled\"><div class=\"robots-nocontent sd-block sd-social sd-social-icon sd-sharing\"><h3 class=\"sd-title\">Teilen mit:<\/h3><div class=\"sd-content\"><ul><li><a href=\"#\" class=\"sharing-anchor sd-button share-more\"><span>Teilen<\/span><\/a><\/li><li class=\"share-end\"><\/li><\/ul><div class=\"sharing-hidden\"><div class=\"inner\" style=\"display: none;\"><ul><li class=\"share-facebook\"><a rel=\"nofollow noopener noreferrer\" data-shared=\"sharing-facebook-1218\" class=\"share-facebook sd-button share-icon no-text\" href=\"https:\/\/www.tash-horseexperience.click\/wordpress\/unsere-geschichte\/?share=facebook\" target=\"_blank\" title=\"Klick, um auf Facebook zu teilen\"><span><\/span><span class=\"sharing-screen-reader-text\">Klick, um auf Facebook zu teilen (Wird in neuem Fenster ge\u00f6ffnet)<\/span><\/a><\/li><li class=\"share-twitter\"><a rel=\"nofollow noopener noreferrer\" data-shared=\"sharing-twitter-1218\" class=\"share-twitter sd-button share-icon no-text\" href=\"https:\/\/www.tash-horseexperience.click\/wordpress\/unsere-geschichte\/?share=twitter\" target=\"_blank\" title=\"Klick, um \u00fcber Twitter zu teilen\"><span><\/span><span class=\"sharing-screen-reader-text\">Klick, um \u00fcber Twitter zu teilen (Wird in neuem Fenster ge\u00f6ffnet)<\/span><\/a><\/li><li class=\"share-end\"><\/li><li class=\"share-pinterest\"><a rel=\"nofollow noopener noreferrer\" data-shared=\"sharing-pinterest-1218\" class=\"share-pinterest sd-button share-icon no-text\" href=\"https:\/\/www.tash-horseexperience.click\/wordpress\/unsere-geschichte\/?share=pinterest\" target=\"_blank\" title=\"Klick, um auf Pinterest zu teilen\"><span><\/span><span class=\"sharing-screen-reader-text\">Klick, um auf Pinterest zu teilen (Wird in neuem Fenster ge\u00f6ffnet)<\/span><\/a><\/li><li class=\"share-end\"><\/li><\/ul><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>J\u00e4nner\u00a02008 Ich sitze am Computer und bekomme einen Anruf einer Freundin. Ich solle ein Inserat ansehen, dieses Pferd w\u00fcrde genau zu mir passen&#8230;Gesagt &#8211; getan: Sofort das Inserat angesehen und die Nummer der Besitzerin gew\u00e4hlt. Schon am Wochenende sollte es so weit sein &#8211; Probereiten war angesagt! Bei dem eher unscheinbaren Verkaufsstall angekommen, empf\u00e4ngt uns die Verk\u00e4uferin und f\u00fchrt uns in den Stall&#8230; dunkel und niedrig&#8230; bei einer kleinen Box angekommen, steht da ein (f\u00fcr die gewohnten Verh\u00e4ltnisse) kleiner schwarzer Wallach. Bis zu diesem Zeitpunkt war mir nicht klar was ein Stockma\u00df von 1,25 wirklich bedeutet&#8230; Ich war Warmbl\u00fcter gewohnt und hatte ein andalusier-\u00e4hnliches Etwas erwartet&#8230; Nein, es war ein kleiner, schmaler Pony, welcher nebenbeigesagt nicht viel mit den Verkaufsfotos zu tun hatte. Der M\u00e4hnenkamm umgefallen, unter dem nicht vorhandenen Winterfell schienen die Rippen durch&#8230; Die Erkl\u00e4rung dazu: Er wurde erst vor 6 Monaten kastriert, geht seit Wochen (Weihnachtsmarkt usw.) im Kinderkarussell und wird nebenbei noch weiter ausgebildet. Gut, putzen und aufsatteln: L\u00e4sst er sich alles gut gefallen, es folgt ein kleiner Ausritt zum nahegelegenen Reitplatz. Dort wird getrabt und das Pferdchen noch vorgef\u00fchrt. Wieder zur\u00fcck im Verkaufsstall bringen wir den Kleinen in ein Roundpen zu weiteren Ponys. 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