Tash-Horseexperience
Persönliches

Bella Italia…

Oh yeah….. fast hätte ich vergessen, wie schön das Meer ist… Hatte ich es doch seit über zehn Jahren nicht mehr gesehen… Irgendwann aber kommt eben die Zeit, in der man eine Auszeit vom Alltag braucht. Ich war also ein paar Tage in Italien, genauer in Caorle an der Oberen Adria. Ein absoluter Hausmeisterstrand, ja. Aber hey: auch da gibts Meer 😉 Und das wars, das ich sehen wollte.

Der einzige Wermutstropfen: Herr Pony konnte nicht mit und musste ganze drei (!!!) Tage ohne mich auskommen. Und ich ohne ihn. Gott, hab ich mich gefreut, ihn nach den Tagen wiederzusehen. 😉

Aber nun erst noch zu Italien. Hier hatte ich es mit einem ganz besonders edlen „Pferd“ zu tun:

Leihfahrrad Nr. 5

unseres Hotels (direkt am Strand) in Caorle (dass es keinen Namen hatte, konnte ich nachvollziehen. Kennt man doch auch von großen Isländergestüten, hier haben die Tiere ebenfalls nur eine Zahl auf der Krupp einrasiert).

Auf den ersten Blick ein richtiger Klappergaul… Bestimmt schon an die 20 Jahre auf dem Buckel. Das Fell etwas zerzaust und stumpf, den Namen des Hoteils aufkaschiert. Wobei ich mich fragte was das sollte, dieses Klappergestellt war auch noch Werbeträger? Nicht sehr sinnvoll, meiner Meinung nach.. Aber gut. Gesattelt war das prächtige Ding bereits, also konnte es sofort losgehen mit dem Ritt. Dem Aussehen nach beurteilt, hatte ich relativ wenig erwartet. Gedanken wie, „OMG, das kann ja anstrengend werden“ und „bestimmt nicht (garnicht!!) bequem“ kamen mir beim Anblick. Aber gut, los gings. Also aufgestiegen und losgeritten. Was soll ich sagen? Ich war überrascht. Kaum aufgesessen, reichte ein leichter Schenkeldruck und Nr. 5 trabte los. Zugegeben, keine herausragenden Gänge, aber absolut leichtrittig und händelbar. Etwas mehr Energie meinerseits und Nr. 5 legte sofort an Tempo zu. Eine kleine Parade mit der Hand und sie wurde langsamer. Von umbequem keine Rede. Der Ausritt führte uns durch die Altstadt von Caorle, die Einkaufsstraße entlang, gefogt von einer Rast in einem italienischen Restaurant. Danach noch den Strand entlang (die Gegend wollte doch auch besichtigt werden), durch einen kleinen Campingplatz und kurz vor Sonnenuntergang wieder zurück zum Hotel. Natürlich durfte ein kurzer Ritt im Sand auch nicht fehlen. Nr. 5 zeigte enorme Ausdauer (immerhin waren wir gut vier Stunden unterwegs) und unerwartet viel Temperament und leichtrittigkeit. Man sollte also nicht immer nach dem Äusseren beurteilen. 😉

Hier ein paar nette Fotos von dem edlen Tier und mir:

Und jetzt ab zu Shadow, genießt den Tag!

Liebe Grüße

Tash

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1 Comment

  • Reply
    Caorle Hotels
    at

    Mit dem Fahrrad gibt es ein Vergnügen, ich tue es wirklich oft.

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